Die Oberfinanzdirektion Koblenz gibt bekannt, dass Einkommensteuerbescheide für das Kalenderjahr 2011 frühestens im März 2012 erlassen werden. Grund sind die gesetzlichen Änderungen, die den Start der Steuerberechnung 2011 verzögern.
Das Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder hat in einem aktuellen Beschluss die Erhöhung der Modulation, also die Kürzung der Betriebsprämie auf 9% in diesem Jahr sowie die Einführung der progressiven Modulation für rechtwidrig und mit dem Unionsrecht nicht vereinbar erklärt. Der Europäische Gerichtshof soll nun eine Vorabentscheidung treffen, teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit.
Die Voraussetzungen für die Berücksichtigung volljähriger Kinder im Familienlastenausgleich zur Erhalt von Kindergeld und Kinderfreibetrag sind durch das Steuervereinfachungsgesetz ab 2012 neu geregelt worden. Hier das wichtigste zu den neuen Regelungen:
Immer mehr Unternehmen möchten die Rechnungen an ihre Kunden elektronisch übermitteln. Durch das Steuervereinfachungsgesetz sind rückwirkend zum 01.07.2011 die Anforderungen für elektronische Übermittlungen von Rechnungen deutlich reduziert worden. Hier die Voraussetzungen und Tipps zur Umsetzung:
Die Regierungskoalition möchte, pünktlich zur anstehenden Bundestagswahl, den Steuerzahler um rund 6 Milliarden jährlich entlasten. Durch Anhebung des Grundfreibetrages und Verschiebung des Steuertarifs soll der Durchschnittsverdiener um 20 bis 25 Euro monatlich entlastet werden.
Gleichzeitig soll jedoch der Beitrag zur Pflegeversicherung ab 2013 um 0,1% angehoben werden. Die geplanten Entlastungen im Einzelnen:
Wer seinen Dienstwagen als Selbständiger oder Angestellter auch privat nutzt, muss diesen Vorteil versteuern. Diese Besteuerung nach der 1%-Regelung steht nun auf dem Prüfstand.
Die verbilligte Überlassung von Wohnraum an nahe Verwandte ist ein beliebtes Steuersparmodell. Allerdings gilt es die Spielregeln zu beachten. Ab dem Kalenderjahr 2012 sollen diese nun neu geregelt werden.
Mit Einführung des Verfahrens der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELSTAM) wird die Lohnsteuerkarte überflüssig gemacht. Ab 2012 werden die Informationen zum Arbeitnehmer elektronisch von einer Datenbank der Finanzverwaltung abgerufen.
Auch das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen der Digitalisierung. Immer mehr Daten werden in digitaler Form erhoben, gleichzeitig steigt der Anspruch an die Datenqualität. Wir möchten Sie im Folgenden darüber informieren, welche Auswirkungen die Neuerungen haben werden.
Bei den Steuergesetzen gab es nur wenige Änderungen, auf der Ebene der Finanzverwaltung wurde jedoch der Umfang der landwirtschaftlichen Pauschalierung bei der Umsatzsteuer mit Gültigkeit ab 2011 neu geregelt.
Des weiteren beobachten wir bei den Betriebsprüfungen, dass verstärkt die Aufzeichnungen der Bargeschäfte unter die Lupe genommen und schon kleine Fehler als Anlass für Korrekturaufschläge und Zuschätzungen genommen werden.
| 10.02. | Lohn- und Kirchensteuer |
| 10.02. | Umsatzsteuervoranmeldung |
| 10.02. | Umsatzsteuervorauszahlung |
| 10.02. | Bauabzugsteuer |
| 15.02. | Gewerbesteuervorauszahlung |
| 15.02. | Grundsteuer |